Johann Heinrich August DunckeAlles aus Glas – optische Bauteile

Optisches Glas als Rohstoff

Wann zum ersten Mal Glas für optische Zwecke geschmolzen wurde ist nicht bekannt. Mit der Erfindung von Fernrohren, Mikroskopen und für die Anwendung in Brillen wurde immer mehr optisches Glas benötigt, wel-ches vor allem aus England und Frankreich kam. Mit der Gründung des Jenaer Werkes Schott & Genossen 1884 gab es erstmals in Deutschland eine Produktions-stätte für optisches Glas.

Prismenfernglas aus Rathenow

Stereomikroskop aus Rathenow

Linsen und Prismen im Prismenfernglas

Optisches System im Stereomikroskop

Präzisionsteile für optische Systeme

Mit der Vielschleifmaschine hatte J. H. A. Duncker die Grundlage für die Herstellung hochwertiger Linsen gelegt. Auf Präzision wurde und wird in Rathenow großen Wert gelegt. E. Duncker beschreibt dies 1848 so: »... namentlich von achromatischen Fernrohren ... wird eine beträchtliche Qualität gearbeitet. Die hiesigen ... Perspektive zeichnen sich durch Schärfe und elegante Ausstattung aus.«

Optik verschiedenster Dimension

Rathenower Firmen fertigten optische Linsen von 3 bis 1400 mm Durchmesser an. Sie fanden und finden Anwendung in Mikroskopen, Brillen, Fern-rohren, Fotoapparaten und sogar in Leuchttürmen. Seit 1898 ist ein Linsensystem der Rathenower Firma Gebr. Picht im Leuchtturm von Warnemünde im Einsatz und weist den Seefahrern noch heute den Weg.

 

Fresnel Linse
Mastlaterne
Hafen leuchte

Leuchtturm Warnemünde